„Ohne Bioenergie verliert das Land“ – Breites Verbändebündnis veröffentlicht Petition und wirbt um Unterstützung

Berlin, 14.07.2026 – Eine zuverlässige Bioenergie-Versorgung ist für die Menschen in Deutschland von essenzieller Bedeutung. Bioenergie liefert nachhaltig Strom, Wärme und Kraftstoffe aus heimischen Rohstoffen und Reststoffen – unabhängig von internationalen Krisen und Energieimporten. Sie trägt dazu bei, dass die Bevölkerung, Gewerbe, Industrie und Kommunen sicher mit Energie versorgt werden. Gleichzeitig stärkt sie die regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze vor Ort und unterstützt den Klimaschutz. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet eine starke Bioenergie vor allem mehr Versorgungssicherheit, stabile regionale Wirtschaftskreisläufe und eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Zum Beginn der parlamentarischen Sommerpause zieht ein breites Verbändebündnis eine kritische Bilanz der aktuellen Energiepolitik und macht auf seine jüngst veröffentlichte Bioenergie-Petition aufmerksam.

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass politische Entscheidungen im Energiebereich zu langsam vorankommen.  Bei der Biomasse-Verordnung drohen politische Fehlsteuerungen, das Energiewirtschaftsgesetz steckt seit Wochen im parlamentarischen Verfahren fest und auch beim Erneuerbare-Energien-Gesetz geht wertvolle Zeit verloren. Für unsere Branche bedeutet jeder weitere Monat ohne klare politische Perspektiven ausbleibende Investitionen und wachsende Unsicherheit. Dabei geht es nicht um abstrakte Gesetze oder Verordnungen, sondern um die Menschen in unserem Land. Hinter jeder Biogasanlage, jedem Heizwerk, jeder Holzheizung und jeder Biokraftstoffanlage stehen Bäuerinnen und Bauern, Handwerker, Logistiker, Planer, Ingenieure, Lieferanten, Zulieferbetriebe, Waldbesitzer und Försterinnen. Wenn die Bioenergie ihre Perspektive verliert, geraten ganze regionale Wertschöpfungsketten unter Druck. Dann verliert nicht nur eine Branche – dann verliert das ganze Land,“ erklärt Sandra Rostek, Initiatorin der Bioenergie-Petition. 

Mit der Petition wollen die unterstützenden Verbände den Menschen eine Stimme geben, die sich für eine starke, sichere und heimische Energieversorgung einsetzen. Sie machen darauf aufmerksam, dass Bioenergie fest in den Regionen verankert ist und vielerorts einen wichtigen Beitrag zu Wohlstand, Beschäftigung und gesellschaftlichem Zusammenhalt leistet.

Die Verbände rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Petition zu unterzeichnen und in ihrem persönlichen Umfeld bekannt zu machen. Denn eine breite gesellschaftliche Unterstützung sendet ein klares Signal an die Politik: Wer die Bioenergie schwächt, gefährdet Versorgungssicherheit, Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und die Zukunft vieler ländlicher Räume.

„Bioenergie geht uns alle an. Sie schafft Mehrwert für Kommunen, Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft und private Haushalte. Gleichzeitig ermöglicht sie klimafreundliche Mobilität und trägt entscheidend zu einem sicheren und stabilen Energiesystem bei. Sie hält unsere Regionen lebendig und macht uns unabhängiger von fossilen Energieimporten. Jede Unterschrift hilft dabei, der Politik zu zeigen, dass die Menschen eine verlässliche Zukunft für die Bioenergie wollen“, schließt Rostek.

Die Petition „Ohne Bioenergie verliert das Land“ finden Sie unter:
https://www.openpetition.de/petition/online/ohne-bioenergie-verliert-das-land

PETITION „OHNE BIOENERGIE VERLIERT DAS LAND“ UNTERSCHREIBEN
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Kontakt & Rückfragen:

Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)
Gerolf Bücheler
Geschäftsführer
Tel. +49 30 275 8179 21
E-Mail: buecheler@bioenergie.de


Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB)
Jörg Schäfer
Leitung politische Kommunikation im HBB
Tel. +49 30 275 8179 15
E-Mail: schaefer@bioenergie.de
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Tel. +49 30 319 0424 0
E-Mail: presse@bauernverband.net
Fachverband Holzenergie im Bundesverband Bioenergie e.V.
Simone Jost
Leiterin Kommunikation
Tel. +49 30 275 8179 26
E-Mail: jost@bioenergie.de
Über die Bioenergieverbände

Im „Hauptstadtbüro Bioenergie“ bündeln vier Verbände ihre Kompetenzen und Ressourcen im Bereich Energiepolitik: der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV), der Fachverband Biogas e.V. (FvB) und der Fachverband Holzenergie (FVH). Gemeinsam bilden sie die gesamte Bioenergiebranche ab von Land- und Forstwirten, Anlagen- und Maschinenbauern, Energieversorgern bis hin zu Betreibern und Planern. Das Hauptstadtbüro Bioenergie verleiht den vielen unterschiedlichen Akteuren und verschiedenen Technologien der Bioenergiewirtschaft eine gemeinsame starke Stimme gegenüber der Politik. Insbesondere in den Sektoren Strom und Wärme setzt es sich technologieübergreifend für die energiepolitischen Belange seiner Trägerverbände ein. Im Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern kann das Hauptstadtbüro Bioenergie auf ein breites Unterstützernetzwerk zurückgreifen und kooperiert insbesondere mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).
www.hauptstadtbuero-bioenergie.de


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